Einführung in Bitcoin und Blockchain – Teil 1

Willkommen zu meiner Einleitung – was ist Bitcoin?

Hier werde ich die folgenden Dinge zeigen:

  • Was ist der Sinn von Kryptowährungen (Kryptowährungen sind dezentrale digitale Währungen, die auf kryptografischen Algorithmen beruhen)
  • Bitcoin ist die erste und bekannteste Kryptowährung
  • Wer erfand Bitcoin?
  • Wo steht Bitcoin aktuell?

Was ist der Sinn von Kryptowährungen?

Kryptowährungen sind digitale Währungen, mit denen man Güter oder Leistungen bezahlen kann, wie auch mit „normalen“ Währungen. Der Unterschied zu solchen Währungen ist, dass bei Kryptowährungen alle Transaktionen auf Basis eines Verschlüssungsprogramms gemacht werden, und dass die Geldschöpfung, also die „Ausgabe“ neuen Gelds, dezentral geregelt ist.

In einem zentral geregelten Finanzsystem, wie zum Beispiel dem US Dollar, hat die Zentralbank die Kontrolle über die Geldschöpfung. Somit kann sie zu jeder Zeit Geld „drucken“, was man als Fiat bezeichnet.
Der Begriff kommt aus dem lateinischen für „es werde Licht“, in diesem Fall, „es werde Geld“. Wenn Zentralbanken in einem solchen Umfeld handeln, ändert sich das System über kurz oder lang häufig
in ein inflationäres System. Bei Kryptowährungen wie Bitcoin hingegen ist die Geldmenge durch das Programm vorgegeben, es gibt nur wenige Kryptowährungen die eine solche Beschränkung nicht haben.
Somit werden Kryptowährungen auf einem vorher festgelegten Protokoll erstellt, mit einer Rate die das System vorgibt. Die Schöpfung kann nicht über eine bestimmte Menge hinausgehen.
Das kryptografische System Bitcoin ist gebaut auf einem Netzwerksystem, der allen Teilnehmern untereinander eine Verbindung ermöglicht und gleichzeitig einen offenen Quellcode hat, den alle einsehen können.
Einzelpersonen kontrollieren nicht das Netzwerk und die Einstellungen oder der Programmcode können nicht ohne allgemeine Zustimmung einer bestimmten Menge gemacht werden.

Das tolle an Kryptowährungen ist, dass man nun überall auf der Welt Geld erhalten oder senden kann zu jederzeit. Man muss sich keine Gedanken darüber machen, ob die Bank/Börse gerade auf hat (oder nicht) und ob man jetzt handeln kann oder nicht. Grundsätzlich sind Transaktionen in Bitcoin nur an Wallets / digitale Geldbeutel gekoppelt, das heißt deine persönlich Adresse bleibt auch erstmal aussen vor. Auch kann so kein Identitätsdiebstahl vorkommen. Die Gebühren für den Handel sind eher gering, wenn man es mit Firmen wie Western Union vergleicht. Bitcoin Zahlungen sind nicht widerruflich, dass bedeutet du musst nicht Angst haben dass Betrug vorkommt.

Bitcoin – die Entstehung

Bitcoin ist auf dem Feld der Kryptowährungen der Pionier, denn es war im Jahr 2009 die erste digitale Währung, die mit einer dezentralisierten Kontroleinheit, dem sogenannten Bitcoin Ledger, verfügbar war.
Gleichzeitig ist Bicoin heute die beliebteste Währung und hat Tausende von Programmierern, die neue Dienste und Anwendungen für Bitcoin entwickeln und einführen. Wie viele andere Kryptowährungen ist auch Bitcoin dezentral organisiert, das heißt alle Teilnehmer des Systems haben Einfluss – gleichzeitig können nicht einzelne ausgeschlossen werden oder zensiert werden. Alle Transaktionen sind offen, das bedeutet, keiner kann geblockt werden – auch nicht durch Banken oder Regierungen. (Außer sie schalten das Internet ab).

Als erste überhaupt verfügbare digitale Währung hat Bitcoin Zeit gehabt, um Akzeptanz sowohl der Händler als auch Verbraucher zu erwerben. Verglichen mit anderen digitalen Währungen wird Bitcoin als sehr sicher angesehen, da es keine dritten Parteien gibt und der ganze Code quelloffen ist. Das bedeutet, alle Entwickler – oder Interessierten – können jederzeit den Code sich anschauen. Gleichzeitig ist Bitcoin die erste Währung, die die Blockchain als Grundlage einsetzt. Diese Gründe sprechen dafür, warum so viele Entwickler und Interessierte sich an Bitcoin beteiligen und es als Zahlungsmittel annehmen.
Mittlerweile reicht die Kette von Restaurants zu Kaffeebars, zu Immobilienfirmen und Onlineläden die Bitcoin annehmen. Auch wegen dieser Verbreitung ist Bitcoin „die Krpytowährung“.

Aus der Vergangenheit in die Zukunft

Bitcoin wurde von einer anonymen Person oder Gruppe unter dem Namen Satoshi Nakamoto erfunden und erschaffen. Nakamoto veröffentlichte seinen Aufsatz am 31. Oktober 2008 auf der Kryptografie Mailliste der Seite metzdowd.com. Das Paper heißt „Bitcoin: A peer-to-peer Electronic Cash System“. Der erste Client für Endanwender und die folgende Veröffentlichung an die Opensource-Software Entwickler erfolgt im Januar 2009. Am 3. Januar 2009 startete das Bitcoin Netzwerk, indem die ersten Bitcoin veröffentlicht wurden (geschürft) und ausgestellt wurden. Satoshi nakamoto entwickelte in den Anfangsmonaten mit und beteiligte sich bis ungefähr Mitte 2010. Anschließend übergab er die Kontrolle des Quellcodes an den Bitcoin Entwickler Gavin Andresen. Auch übergab er eine Reihe wichtiger Domains an die Gemeinschaft, und zog sich dann zurück. Bis dahin hatte Satoshi alle Entwicklungen des Codes gemacht.

Zunächst wurden die Kurse für den Tausch von einzelnen in Foren gemacht. Die erste bekannte Transaktion ist die, in der ein Amerikaner 10.000 Bitcoin für eine Pizza zahlte. Heutzutage wären das 20 Mio. Euro! Die meisten Bitcoin Transaktionen werden über Handelsplattformen gemacht. Auch viele Händler nehmen Bitcoin mittlerweile an, zum Beispiel WordPress (2012), OkCupid (2013), Expedia, Dell und Microsoft folgten 2014.

Jeden Tag nimmt das Transaktionsvolumen zu und das Angebot nimmt ab – somit sollten in Zukunft die Preise natürlich weiterhin steigen. Denn eine gewisse Deflation ist im Konzept beinhaltet.
Mittlerweile isat Bitcoin im Mainstream angekommen und viele der Apps und Anwendungen werden erst noch damit umgehen können. Aktuell sind wir in der Anfangsphase des Aufstiegs.

 

Hier geht’s weiter zum zweiten Teil – die Einführung in die Blockchain.