Eine Wohnung mit Bitcoin bezahlen?

Wie kann man eine Wohnung mit Bitcoin kaufen?

In Dubai ist das möglich. Eine Firma namens Aston Plaza Crypto hat die Blockchain Manie in Dubai für sich entdeckt und mit der Firma Bitpay eine Zusammenarbeit begründet, um Eigentum in Dubais Wissenschaftspark zu verkaufen, der rund 20 Minuten mit dem Auto von der Innenstadt entfernt ist.

2017 könnte also das Jahr werden, in dem Kryptowährungen „mainstream“ werden: als erstes hat ja Paris Hilton neulich einen ICO beworben und nun werden Wohnungen in Dubai gegen Kryptowährungen verkauft.
Bitcoin kommt im Massengeschäft an.


Aktuell wird das Projekt noch gebaut, aber das 300 Mio. € Projekt wird auf jeden Fall zwei Hochhäuser und ein Einkaufszentrum beherbergen. Die 40 stöckigen Hochhäuser werden Luxuswohnungen beinhalten, aber auch Ein- oder Zweizimmerwohnungen. Die billigste Wohnung wird für 28,15 BTC, rund 140.000 €angeboten, die teuersten Wohnungen gibt es für 75 BTC.

Aston Plaza ist ein Zusammenarbeit der Knox Immobilienfirma und der Baronin Michelle Mone, die dem englischen Oberhaus angehört. Im Interview mit CNBC meinte die Baronin, dass Bitcoin die Währung der Zukunft sei.

Sie meinte außerdem, „ich denke, da alles aufgezeichnet wird und registiert wird, ist alles durchsichtig und als Baronin und Mitglied des Oberhauses würde ich mich ansonsten nicht mit einer solchen Branche beschäftigen.“
Das Vorgehen zum Verkauf ähnelt einem normalen ICO, wobei für frühe Kunden, die aktuell schon kaufen und in Bitcoin zahlen, ein Nachlass von 20% gewährt wird. Von den 1.133 Wohnungen wurden 480 mit „normalen“ Fiat Währungen bezahlt, während  der Rest noch für Bitcoin Enthusiasten zu haben ist.

Grundsätzlich ist das Geschäft hinter Immobilien ja eher „bodenständig“. Wenn allerdings mehr und mehr Länder Bitcoin zulassen werden und im Umgang damit Erfahrungen sammeln, könnte sich dies bald ändern. Aston Plaza war übrigens nicht das erste Projekt, welches sich den Bitcoin Boom zunutzen gemacht hat, denn schon 2011 gründete Omas Kassim JadPado, eine Plattform die als Konkurrenz zu Amazon in den
Vereinigten Arabischen Emiraten aufgebaut werden soll. Heute arbeitet er mit an der Plattform Esanjo, die ebenfalls Kryptowährungen und Immobilien verbinden soll.

Zusätzlich hat im Rahmen des Projekts „Smart Dubai“ hat der Herrscher Dubais, Scheich Mohammed Bin Rashed eine Möglichkeit geschaffen, Immobilien mit Bitcoin zu bezahlen.

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